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Premiere zum 450.

Gut besuchte Lesung in Weimar über einen Hofapotheker

19. September 2017 / 02:10 Uhr

Günther Preuße, der im Wandlitzer Ortsteil Basdorf bei Berlin lebt, präsentierte seine „biografische Begegnung” mit Carl August Hoffmann im Goethe-Nationalmuseum. Foto: Maik Schuck

Weimar. Nicht nur Medikamente, sondern auch Papier, Tinte oder Siegellack bezog Goethe von ihm: Carl August Hoffmann, Hofapotheker in Weimar, steht im Mittelpunkt eines Buches, dessen Premiere am Wochenende im Festsaal des Goethehauses guten Zulauf fand. Mit dieser Präsentation und Lesung durch den Autor Günther Preuße erinnerte die Weimarer Hofapotheke an ihr 450-jähriges Bestehen - zusammen mit dem Freundeskreis des Nationalmuseums und dem Trafo-Verlag aus Berlin.

Herzog Johann Wilhelm von Sachsen hatte 1567 das erste Privileg zum Betreiben einer Apotheke nach Weimar vergeben. Mehr als 200 Jahre später war Carl August Hoffmann der Chef im Haus am Markt, und Goethe, der nur wenige Schritte entfernt lebte, nutzte zuweilen Hoffmanns Labor für seine Experimente. Applaus gab es am Ende auch für die Pianistin Cora Irsen, die den Abend begleitete.

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IMPRESSIONEN der Lesung im Goethehaus am 16.09.2017

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DER HOFAPOTHEKER CARL AUGUST HOFFMANN

LESUNG

am 08. Dezember 2017 um 18.00 Uhr in der Galerie unartig in Weimar,Windischengasse 15

Günther H. W. Preuße liest im Rahmen der aktuellen Ausstellung HOFAPOTHEKE aus seinem Buch DER HOFAPOTHEKER CARL AUGUST HOFFMANN

AUSBLICK 2018

MEIN LAND DAS FERNE LEUCHTET

Die schönsten Szenen bei Ehm Welk

Gelesen von Günther H. W. Preuße. Musikalisch begleitet von Jaspar Libuda (Kontrabass).
Lesung und Musik lassen noch einmal die Erinnerung an den Romancier Ehm Welk, den Autor der “Kummerower Bücher” wach werden.

Günther H. W. Preuße liest ausgewählte Texte der Romane ”Die Lebensuhr des Gottlieb Grambauer,” “Die Heiden von Kummerow”, “Die Gerechten von Kummerow”und ”Mein Land das ferne leuchtet”.